Traumstart vor Traumkulisse

Traumstart für den HC Landsberg in die neue Eishockey-Saison: Vor 2000 Zuschauern erkämpfte man sich einen 6:4-Heimerfolg gegen die Schweinfurt Mighty Dogs.

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Die Riverkings durften in diesem Jahr das offizielle Eröffnungsspiel der Eishockey-Bayernliga austragen und richteten dafür bereits Stunden vor dem Spiel ein Fest für die Fans aller Vereine vor der Landsberger Eishalle aus. Auf dem Eis gab es dann vor 2000 Zuschauern (so viele wie noch nie zu einem Saisonauftakt) gut zwei Stunden lang ein schnelles, hochklassiges und phasenweise dramatisches Spiel zu sehen.
Nachdem Wagner Landsberg früh in Führung gebracht und Heckenberger für Schweinfurt ausgeglichen hatte, schlug die Scheibe zwischen der 14. und der 16. Minute gleich dreimal hinter dem Gästetorwart ein, der daraufhin den Platz für den Ersatzgoalie räumte. Bis zur Mitte des zweiten Drittels verteidigten die Riverkings die überraschende 4:1-Führung wacker gegen den Meisterschaftsfavoriten. Binnen einer kurzen Schwächephase gelang den Mighty Dogs dann aber, ebenfalls innerhalb von drei Minuten, der 4:4-Ausgleich.
In einem ausgeglichenen Schlussabschnitt brachte Erdt dann den HCL wieder mit 5:4 in Führung. Trotz doppelter Unterzahl stellte Freidenfels in der letzten Spielsekunde mit einem empty-net-goal den frenetisch gefeierten 6:4-Endstand her.

HCL mit Top-Form in die Play-Offs

Mit einer beeindruckenden Leistung hat sich der HC Landsberg die Teilnahme an den Play-Offs der Eishockey-Bayernliga gesichert. Das 6:3 gegen Ulm und das 6:0 in Pfaffenhofen bedeuten sogar das Heimrecht in der ersten Runde gegen den EHC Klostersee.

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In den beiden letzten Spielen der Punktrunde ließen die Riverkings nichts mehr anbrennen. Im Heimspiel gegen die Devils aus Ulm kam man vor über 1300 Zuschauern zwar zunächst etwas schwer auf Touren, so dass es bis Mitte des zweiten Drittels nur 2:2 stand. Dann allerdings startete Victor Östling seine ganz eigene Show. An seinem 30. Geburtstag steuerte der Schwede in Landsberger Diensten insgesamt vier Treffer zum letztlich klaren 6:3-Erfolg bei.

In Pfaffenhofen hatte dann Mika Reuter seinen Lauf. Nachdem Callaghan und Voit die Landsberger in Führung gebracht hatte, sorgte Reuter im Alleingang mit den restlichen vier Treffern für den 6:0-Auswärtserfolg.

Mit den zwei Siegen sicherte sich der HCL nicht nur die direkte Teilnahme an den Play-Offs, sondern auch das Heimrecht im ersten (und auch in einem möglicherweise entscheidenden siebten) Spiel. Gegner im Viertelfinale ist der EHC Klostersee, der sich durch das Siegtor nach 2:7-Rückstand in Schongau in letzter Minute noch auf Rang fünf schob.

HC Landsberg Riverkings - Devils Ulm 6:3. - Tore für Landsberg: Östling (4), Reuter (2), Grözinger.

EC Pfaffenhofen - HC Landsberg Riverkings 0:6. - Tore für Landsberg: Reuter (4), Callaghan, Voit.

TSV-Kapitän Holdenrieder
TSV Landsberg schließt Vorbereitung mit Sieg im Pokal ab

Der TSV Landsberg ist gut für die Bayernliga-Saison 2025/26 gerüstet: Das Pokalspiel beim Kirchheimer SC gewann man, auch ohne den verletzten Kapitän Maximilian Holdenrieder, souverän mit 3:0. Das erste Punktspiel bestreitet der TSV am 22. Juli auswärts in Schwaig (bei Erding).

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Landsberg startete in Kirchheim dominant in die Partie, kam aber gegen den Landesligisten zunächst nicht zu Toren, obwohl man das Spielgeschehen über weite Strecken beherrschte. Kurz vor der Pause erlöste dann aber Kilian Pittrich den TSV mit seinem Treffer zum hochverdienten 1:0 (43.).
In der zweiten Hälfte ließen die Landsberger nichts mehr anbrennen, hatten das Spiel komplett im Griff und legten zwei weitere Tore nach. Luca Dollinger traf in der 68. Minute, Maxi Seemüller setzte in der 87. Minute mit einem Foulelfmeter den Schlusspunkt zum 3:0, wodurch man letztlich souverän in die zweite Pokalrunde einzog.
Nach einer insgesamt überzeugenden Vorbereitung startet der TSV Landsberg mit einem Auswärtsspiel am Dienstag, 22. Juli, beim Bayernliga-Aufsteiger Schwaig in die Punktrunde. Trainer Alexander Schmid hofft, dann auch Kapitän Holdenrieder wieder einsetzen zu können.

TSV Landsberg macht den Klassenerhalt fix

Der zuletzt vom Verletzungspech arg gebeutelte TSV Landsberg hat mit einem furiosen Auswärtsauftritt den Klassenerhalt in der Fußball-Bayernliga vorzeitig fix gemacht. Beim TSV Grünwald stand der Sieg der Landsberger praktisch schon zur Pause fest, am Ende gab es ein beeindruckendes 6:0. 

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Beim Tabellennachbarn ließen die Gäste von Anfang an keinen Zweifel aufkommen, wer an diesem Tag einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt tun würde. Schon nach fünf Minuten musste Sgodzaj nach schöner Vorarbeit von Berwein nur noch zum 1:0 einschieben. Nach 19 Minuten stellte Penka mit einem feinen Lupfer über den Grünwalder Torhüter auf 2:0, kurz darauf traf Auburger mit einem sehenswerten Schuss aus 20 Metern schon zum 3:0.

 

Der an diesem Tag überragende Berwein machte dann alles klar. Mit einem spektakulären Seitfallzieher erhöhte er nach einer halben Stunde auf 4:0 und ließ noch vor der Pause mit einem platzierten Schuss das 5:0 folgen.

 

Landsberg konnte es sich leisten, nach der Pause einen Gang zurückzuschalten und kam dennoch zu einem weiteren Treffer: Bazdrigiannis lief nach einem präzisen Steckpass in der 76. Minute allein auf den Grünwalder Torhüter zu und verwandelte nervenstark zum 6:0-Endstand.

 

Kein Wunder, dass TSV-Abteilungsleiter Fußball Nico Held anschließend mehr als zufrieden war. "Wir haben mit einem geschossenen Tor und einem Punkt nach acht Spielen die Saison angefangen. Dass wir nun zwei Spieltage vor Schluss unser großes Ziel erreicht haben, verdient meinen größten Respekt. Mein Dank gilt unseren Sponsoren, den Helfern, dem Trainer- und Betreuerteam und natürlich der Mannschaft." 

Riverkings verlängern vorzeitig Trainervertrag

Martin Hoffmann soll weitere zwei Jahre Trainer beim Eishockey-Bayernligisten HC Landsberg bleiben. Die Riverkings verlängerten nach dem erfolgreichen Saisonfinale vorzeitig den Vertrag mit dem 40-jährigen bis 2027.

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Vizepräsident Michael Grundei: „Natürlich wollen wir die Arbeit mit ‚Hoffi' weiter fortsetzen. Wir sind absolut überzeugt von ihm und finden es klasse, wie er mit den jungen Spielern arbeitet und sie zusammen mit den Erfahrenen zu einem Team geformt hat. Wir wollen auch in Zukunft gemeinsam weiter am Erfolg der Mannschaft arbeiten, dafür ist Martin ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste Baustein."
Hoffmann selbst zeigte sich „dankbar für das Vertrauen" und „stolz, meinen Weg beim HCL weitergehen zu dürfen. Die frühzeitige Vertragsverlängerung ist für mich ein Zeichen der Wertschätzung, aber auch ein Ansporn für die weitere Arbeit." Die zurückliegende Saison habe „Höhen und Tiefen gehabt, aber wir haben daraus gelernt und sind als Team gewachsen."
Die Riverkings waren nach holprigem Saisonstart zunächst am Ende der Tabelle, arbeiteten sich aber mit hervorragenden Leistungen noch bis in die Play-Offs vor, wo man erst im siebten Spiel gegen den späteren Oberliga-Aufsteiger Erding unterlag.

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