Carciola bleibt HCL-Trainer

Nach dem vorzeitigen Abbruch der Eishockey-Saison hat Bayernligist HC Landsberg dennoch bereits eine wichtige Personalentscheidung getroffen: Fabio Carciola bleibt Trainer der Riverkings.

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"Er ist überzeugt von unserem Weg, verstärkt den eigenen Nachwuchs zu fördern und einzubinden", sagt HCL-Präsident Frank Kurz, "man sieht das schon daran, wie er in der letzten Saison zahlreiche junge Spieler in die 1. Mannschaft integriert hat." Carciola und das HCL-Präsidium waren sich angesichts der gezeigten Leistungen der Mannschaft dann auch schnell einig, gemeinsam beschloss man eine Vertragsverlängerung für die nächste Saison.

Wann diese startet und wie dann die Ligen zusammengesetzt sind, lässt sich derzeit allerdings aufgrund der aktuellen Situation noch nicht absehen.

Riverkings mit Kantersieg in Richtung Play-Offs

Mit zwei Siegen haben die Riverkings bereits einen Spieltag vor Schluss der Verzahnungsrunde die Teilnahme an den Play-Offs zur Eishockey-Oberliga so gut wie fix gemacht. Dem etwas überraschenden 4:2 in Passau ließen die Landsberger zwei Tage später einen Kantersieg gegen Klostersee folgen.

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Mit 10:2 schoss man die an diesem Abend völlig indisponierten Gäste aus Grafing aus der Halle, bei besserer Chancenverwertung hätte das Ergebnis sogar noch deutlicher ausfallen können. 

Dabei war Klostersee nach knapp neun Minuten sogar durch Wren in Führung gegangen. Doch dann legten die Riverkings richtig los, wobei die Torschützen zunächst im Doppelpack kamen: Reuter und der alles überragende Dennis Sturm machten bis zur Hälfte des Spiels aus dem 0:1 ein 6:1. Danach durften auch die anderen Angreifer jubeln, Gäbelein war es vorbehalten, fünf Minuten vor Spielende den zweistelligen Endstand herzustellen.

In Passau war es erwartungsgemäß enger zugegangen. Mitchell und Charvat hatten die Riverkings beim Favoriten mit 2:0 in Führung gebracht, doch die Gastgeber ließen sich nicht abschütteln und kamen in der Schlussphase bis auf 3:2 heran. Krammer mit seinem Empty-Net-Goal in der Schlussminute sicherte dann allerdings dem HCL endgültig die Punkte.

Damit haben die Landsberger Rang sechs, der zur direkten Play-Off-Qualifikation reicht, zurückerobert. Dass man am letzten Spieltag von Waldkraiburg noch abgefangen wird, ist bei drei Punkten und 23 Toren Vorsprung nur noch eine theoretische Gefahr. Das Viertelfinale wird dann im best-of-five-Modus ausgetragen, das erste Play-Off-Spiel findet am 13. März statt.

Tore für Landsberg in Passau: Mitchell, Charvat, Kerber, Krammer

Tore für Landsberg gegen Klostersee: Sturm (4), Reuter (2), Reichenender, Machacek, Kerber, Gäbelein.

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Riverkings bringen einen Punkt aus Miesbach mit

Starker HC Landsberg unterliegt den Gastgebern erst im Penaltyschießen mit 4:5.

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Ein über weite Strecken überzeugender Auftritt wurde am Ende nur mit einem Punkt belohnt. Dabei sah es lange Zeit so aus, als ob der HCL als Sieger vom Eis gehen würde. Jähnichen, Mitchell und Raß hatten bei einem Gegentor des Ex-Landsbergers Slavicek für eine 3:1-Führung gesorgt. Miesbach machte in der Anfangsphase zwar geschlossen Druck, die Landsberger überzeugten jedoch mit schönen Einzelleistungen, die zu den Treffern führten.

Im zweiten Drittel verlor die Carciola-Truppe dann aber bei zahlreichen Scheibenverlusten zeitweise komplett den Faden. Die Hausherren nützten diese Schwächephase gnadenlos aus und machten aus ihrer Sicht aus dem 1:3 sogar ein 4:3. Als die Felle schon davonzuschwimmen drohten, setzte sich Daniel Menge noch einmal herausragend in Szene und glich zum 4:4 aus.

Trotz einer Überzahl in der Verlängerung gelang den Riverkings kein Treffer mehr, so dass beide Teams ins Penaltyschießen mussten. Dort zauberte Dennis Sturm auf Landsberger Seite mit zwei spektakulären erfolgreichen Versuchen. Im dritten Anlauf scheiterte er allerdings, sein Gegenüber Dusan Frosch traf im Gegenzug, so dass zwei Punkte an Miesbach gingen und die Landsberger einen Zähler mit nach Hause brachten.

Tore für Landsberg in Miesbach: Jähnichen, Mitchell, Raß, Menge.

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HCL fehlen 2,8 Sekunden zur Überraschung

Gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter aus Passau konnte sich der HC Landsberg nicht selbst für einen respektablen Auftritt belohnen und verlor in den Schlusssekunden. Zwei Tage später hielt man sich dafür beim Kantersieg in Grafing gegen den EHC Klostersee schadlos.

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Mit viel Aufwand, aufopferungsvollem Zweikampfverhalten und guten spielerischen Lösungen, auch durch die eingesetzten U20-Spieler, verlangten die Riverkings im Heimspiel vor knapp 1000 Zuschauern den Passau Black Hawks (vier Siege aus vier Spielen in der Verzahnungsrunde) alles ab. Reuter und Sturm brachten die Gastgeber mit zwei schön herausgespielten Treffern mit 2:0 in Führung. Die abgezockten Gäste aus Niederbayern nützten zwei Überzahlspiele zum Ausgleich, doch erneut Sturm mit einem Kabinettstückchen traf postwendend zum 3:2. Nach dem Tor der Niederbayern zum 3:3 sah alles bereits nach dem ersten Punktverlust der Blackhawks und Verlängerung aus, als der Puck Passaus DEL-Zugang Gawlik vor den Schläger fiel und er 2,8 Sekunden vor Schluss zum glücklichen Siegtreffer für die Gäste einnetzte.

Dass man sich von dieser bitteren Niederlage nicht zurückwerfen ließ, zeigten die Riverkings dann postwendend in Grafing. Beim Auswärtsspiel gegen den EHC Klostersee ließ man von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wer an diesem Abend die Punkte mitnehmen sollte und setzte die Hausherren mächtig unter Druck. Zunächst schlug sich das zählbar zwar nur im 1:0 durch Adriano Carciola nieder, doch mit 5 Treffern zwischen der 30. und 40. Minute zeigte man dann eindrucksvoll die Scorerqualitäten. Insgesamt trugen sich beim deutlichen 8:2-Erfolg 7 verschiedene Landsberger Spieler in die Torschützenliste ein.

Tore für Landsberg gegen Passau: Sturm (2), Reuter

Tore für Landsberg in Grafing: A. Carciola (2), Reicheneder, Raß, Sturm, Charvat, Jänichen, Krammer.

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HCL feiert Kantersieg

Nach der Niederlage gegen den Oberligisten Sonthofen holte sich der HC Landsberg mit einem 8:0-Kantersieg in Waldkraiburg überraschend klar die ersten drei Punkte in der Verzahnungsrunde der Eishockey-Bayernliga mit der Oberliga.

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Dass man in Waldkraiburg nicht chancenlos sein würde, hatte sich bereits zwei Wochen zuvor gezeigt. In der Hauptrunde gewann man beim Tabellendritten mit einer der besten Leistungen der Saison an selber Stelle mit 5:1. Dass die Partie diesmal allerdings schon nach einer halben Stunde praktisch entschieden war, kam überraschend.

Reicheneder auf Pass von Machacek eröffnete den Torreigen schon nach vier Minuten, danach durften sich Schwarzfischer (erneut Vorlage Machacek), zweimal Sturm und Markus Kerber sogar in Landsberger Unterzahl in die Torschützenliste eintragen.

Waldkraiburg nahm nach dem 5:0 seine Auszeit und wechselte den Torhüter, die Riverkings brachten fortan verstärkt die Nachwuchsspieler, doch an der Ausrichtung der Partie änderte sich wenig. Michael Fischer, erneut Kerber und Adriano Carciola stellten den Endstand her.

In der Partie zuvor hatte der HCL letztlich die Überlegenheit der ERC Sonthofen Bulls anerkennen müssen. Vor knapp 1100 Zuschauern in der Landsberger Eishalle hielt man die Partie gegen den Oberligisten zwar bis zum 2:2 überraschend offen, gegen Ende setzten sich aber die meist schnelleren und abgeklärteren Gäste aus dem Allgäu durch. Beim Stand von 2:5 nahm Trainer Fabio Carciola bereits vier Minuten vor Schluss Torhüter Güßbacher zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis - was den Riverkings zwar noch einen Treffer, Sonthofen allerdings deren zwei ermöglichte. Der Endstand von 3:7 fiel aber dennoch angesichts der gezeigten Leistung etwas zu hoch aus.

Tore für Landsberg gegen Sonthofen: Menge, Reicheneder, Machacek

Tore für Landsberg in Waldkraiburg: Sturm (2), M. Kerber (2), M. Fischer, Schwarzfischer, Reicheneder, A. Carciola

Die 3C-Carbon Group AG ist exklusiver Hauptsponsor des HC Landsberg.

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