Mit einem starken Schlussspurt hat sich der HC Landsberg für die Verzahnungsrunde der Eishockey-Bayernliga mit der Oberliga qualifiziert. Nach dem 5:4-Sieg gegen Peißenberg beendete man die Hauptrunde auf einem starken 5. Platz.
Mit einem starken Schlussspurt hat sich der HC Landsberg für die Verzahnungsrunde der Eishockey-Bayernliga mit der Oberliga qualifiziert. Nach dem 5:4-Sieg gegen Peißenberg beendete man die Hauptrunde auf einem starken 5. Platz.
Lange hatten die Riverkings nach einigen Niederlagen in Folge um die Teilnahme an der Zwischenrunde bangen müssen, doch in den letzten Spielen legte die vor der Saison stark verjüngte Truppe von Trainer Fabio Carciola noch einmal mächtig zu. Dem überraschenden 4:1-Sieg gegen Tabellenführer Miesbach folgte ein 5:4 gegen Schweinfurt und ein überragendes 5:1 in Waldkraiburg. Damit hätte Peißenberg im letzten Spiel in Landsberg einen Sieg mit mindestens sieben Toren Unterschied benötigt, um noch am HCL vorbeizuziehen.
Diesen Gefallen taten die Gastgeber den "Eishacklern" im Derby allerdings nicht. Nach einer zwischenzeitlichen 4:0-Führung verloren die Landsberger zwar noch einmal den Faden und mussten den ECP bis zum 4:4 herankommen lassen. Damit war aber schon vor der Verlängerung, in der ein Konter von Michi Fischer den 5:4-Siegtreffer brachte, klar, dass mit der Teilnahme an der Verzahnungsrunde nichts mehr schiefgehen konnte. Die knapp 1400 Zuschauer in der Landsberger Eishalle bedeuteten dabei nicht nur den bisher besten Saisonbesuch; die Riverkings führen auch die Zuschauertabelle der Bayernliga mit deutlichem Vorsprung an.
In der Zwischenrunde spielen die sechs besten Bayernligisten mit den Oberligisten auf Tabellenplatz 11 und 12 die Paarungen für die anschließenden Play-Offs aus. Bereits jetzt steht durch die Qualifikation für diese Runde allerdings der vorzeitige Klassenerhalt für den HC Landsberg sicher fest.
Die 3C-Carbon Group AG ist exklusiver Hauptsponsor des HC Landsberg.
Der HC Landsberg hat im Kampf um einen Play-Off-Platz in der Bayernliga noch einmal zugeschlagen: für die restlichen Spiele wurde der tschechische Stürmer Petr Machacek verpflichtet. Ermöglicht wurde die Verstärkung vor allem durch die Unterstützung von Hauptsponsor 3C-Carbon Group AG.
Zwar sind die Leistungsträger Daniel Menge und Adriano Carciola nach langer Verletzung inzwischen wieder im Spielbetrieb, doch jetzt fällt Mittelstürmer Markus Kerber voraussichtlich für 5 bis 6 Wochen aus (Knochenabsplitterung am Daumen). Um für eine Teilnahme an den Play-Offs, für die das Erreichen von Platz sechs nötig ist, alles in die Waagschale zu werfen, wurden die Riverkings daher noch einmal auf dem Transfermarkt tätig.
Aus San Sebastian wurde der 23jährige Stürmer Petr Machacek aus Chomutov verpflichtet. Der Linksschütze hatte zuvor die tschechischen U16- bis U19-Nationalmannschaften durchlaufen und dann ein Jahr in der 2. französischen Liga gespielt. Bei allen Stationen fiel er mit gutem Auge, starker Lauftechnik und vor allem vielen Scorerpunkten auf.
"Wir denken, dass Petr mit seinem Zug zum Tor genau der richtige Spieler in unserer jetzigen Situation ist", sagt HCL-Präsident Frank Kurz, der sich auch ausdrücklich bei der 3C Carbon Group bedankte. "Wir wissen ganz genau, was wir an unserem Hauptsponsor haben. Er hat uns auch in dieser Situation wieder außergewöhnlich unterstützt, nur so wurde diese Verpflichtung überhaupt möglich. Dafür einen herzlichen Dank!"
Die 3C-Carbon Group AG ist exklusiver Hauptsponsor des HC Landsberg
Nachdem Stammtorhüter Markus Kring bis Saisonende verletzt ausfällt, ersetzt ihn beim HC Landsberg bis Saisonende Michael Güßbacher. Der 24jährige war bis jetzt für den ESV Kaufbeuren in der DEL2 aktiv.
Für Markus Kring war es eine bittere Woche. Seine Bandscheibenbeschwerden, die bereits in der Saisonvorbereitung aufgetreten waren, brachen wieder auf und machen nach der medizinischen Diagnose weitere Einsätze in der laufenden Saison unmöglich. Da David Blaschta im Tor der Riverkings bisher zwar gut hielt, als Backup aber jeweils ein Juniorentorhüter eingesetzt werden musste, sahen sich Vize-Präsident Gerhard Petrussek und Teammanager Michael Oswald umgehend nach Ersatz um und wurden in Kaufbeuren fündig.
Dort stand bisher als zweiter Torhüter Michael Güßbacher zwischen den Pfosten. Der gebürtige Landsberger hat die Nachwuchsstationen beim ESVK und in Augsburg durchlaufen, bevor er in Hannover, Neuwied und Memmingen Oberliga-Erfahrung sammelte, um dann nach Kaufbeuren in die zweithöchste Spielklasse zu wechseln - jetzt ist er zurück in seiner Geburtsstadt. Für Petrussek ein Glücksfall: "In der Bayernliga ist der Torhüter extrem wichtig und da sind wir jetzt mit David und Michi sehr gut aufgestellt. Beide sind starke junge Torhüter und werden ein super Duo bilden."
Ein ausdrücklicher Dank ging an den DEL2-Klub Kaufbeuren für die Wechselmodalitäten. "Wir sind dem ESV Kaufbeuren und hier besonders Geschäftsführer Michael Kreitl sehr dankbar, dass der Wechsel so unkompliziert durchgeführt werden konnte. Das ist beileibe nicht selbstverständlich."
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Der TSV Landsberg ist wieder in der Spur. Beim Tabellennachbarn in Dachau feiert die Kresin-Truppe einen 1:0-Auswärtserfolg.
Eine Woche nach der empfindlichen Niederlage gegen den Tabellenführer der Fußball-Bayernliga Süd hielten sich die Landsberger in Dachau schadlos. Von Beginn an setzte man die Gastgeber gnadenlos unter Druck, übernahm so das spielerische Übergewicht und kam auch zu guten Gelegenheiten.
Nach 23 Minuten vergab TSV-Mittelstürmer Alessandro Mulas alleine vor Dachaus Keeper Mayer noch eine große Chance, zwei Minuten später machte er es dann besser: Mulas tanzte den Torhüter aus und schob aus sechs Metern zur Landsberger Führung ein.
Die Hausherren sahen sich über weite Strecken der Partie in der Defensive und kamen lediglich zu Möglichkeiten, wenn sie mit ihren schnellen Außenstürmern agierten. Die beste Chance zum Ausgleich ließ nach einer halben Stunde Kikuchi liegen, der aus fünf Metern nur den Außenpfosten traf.
Landsberg wiederum versäumte es auch nach dem Platzverweis für Dachaus Breuer (54.), den Sack frühzeitig zuzumachen. Wiederum Mulas, neben Fülla und Bonfert auffälligster Spieler seines Teams, scheiterte kurz vor Schluss mit einem Kopfball aus kurzer Distanz, so dass man nur einen knappen Vorsprung über die Ziellinie rettete.
Durch den Sieg in Dachau hat sich der TSV inzwischen bis auf Platz 7 der Bayernliga-Tabelle vorgearbeitet.
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Transfercoup bei den Riverkings: Eishockey-Legende Andrew McPherson kehrt nach Landsberg zurück und hilft dem HCL aus, bis die verletzten Stürmer Menge und Adriano Carciola wieder zur Verfügung stehen. Die Verpflichtung des 40jährigen ging innerhalb weniger Tage über die Bühne.
In der Lechstadt hat McPherson einen Ruf wie Donnerhall. Mit ihm stieg der damalige EVL Landsberg 2000 in der Saison 2005/2006 sensationell in die 2. Bundesliga auf. McPherson erzielte in seinen 108 Spielen für Landsberg 143 Scorerpunkte. Anschließend ging er für Straubing, Riessersee, Kaufbeuren und dann lange für Bremerhaven in der DEL und der DEL2 aufs Eis.
Mit der DEL2-Meisterschaft mit den Bietigheim Steelers beendete der Deutsch-Kanadier seine aktive Karriere. McPherson, der in Bremerhaven wohnt und unter anderem als Nachwuchscoach arbeitet, ist mit einer Landsbergerin verheiratet. Als ihn HCL-Präsident Frank Kurz anrief und um Hilfe bat, überlegte der 40jährige nicht lange, sagte zu und legte anschließend sofort die erste Trainingseinheit auf dem Eis ein.
Bei den Fans in Landsberg ist der Angreifer wegen seiner spektakulären Spielweise und seiner stets positiven und offenen Art von jeher Publikumsliebling gewesen. Da die nötigen Papiere inzwischen beim Verein vorliegen, soll McPherson bereits beim Punktrundenstart am 3. Oktober im Heimspiel gegen Erding auflaufen. Voraussichtlich wird er rund vier Wochen zum Einsatz kommen, bis die Langzeitverletzten Leistungsträger Daniel Menge und Adriano Carciola wieder zur Verfügung stehen.
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